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Tatjana Lewitan, Künstlerin aus St.Petersburg, ist Expressionistin und stellt ihre Werke seit Juli dieses Jahres im süddeutschen Raum aus. Das Genre ihrer Kunst ist das Portrait, Landschaften und Still- leben. Ihr Expressionismus entwickelte sich aus den direkten Wurzeln der russischen Avantgarde durch Salomon Gerschow. Dieser war Schüler in Witebsk bei Chagall, Malewitsch und Fikolow. Für Tatjana Lewitan ist das Modell ein Zeichen, ein Schriftzeichen, welches von den zahlreichen Geheimnissen des Daseins zeugt. Ihre Malerei ist tief tragisch und expressiv und die Modelle dienen nur als Anlass zum Eindringen in die esoterische Welt. Die Künstlerin sucht für sich die Modelle aus und “schreibt”, wie sie es nennt, das Leben eines Menschen nach. Sie selber wird dabei zum Medium. Auf diese Weise wird es ihr möglich, die jeweilige Konfliktsituation dieses Menschen zu offenbaren. Dieses Erlebnis wird zu ihrer Metapher, die sie in Öl und Fläche faßt. Presse-Information Wörgl, 1997
... So stellte Schönmetzler die expressiven Gemälde der Russin Tatjana Lewithen, die in der Achenmühle wohnt, in die Mitte der Ausstellung. Ihre “sitzende Frau” beherrscht trotz oder gerade wegen ihres gesichtslosen Antlitzes den Ausstellungsraum. Kräftige Farben und ein kräftiger Duktus nehmen ihren Bildern, die den Menschen unbestimmt, austauschbar zeigen, nichts von ihrer Melancholie. .... Rosenheimer Zeitung, 1993
... Dagegen hat Tatjana Lewitan in der letzten Zeit bereits mehrfach im Rosenheimer Raum ausge- stellt. Im Bildungszentrum werden vor allem Arbeiten aus ihrer St.Petersburger Zeit zu sehen sein. Ihre expressiv-realistischen Bilder zeichnen sich durch leuchtende Farbigkeit aus. Besonders ihre Portraits beeindrucken stark. Oberbayerische Landeszeitung, 1993
Sie hatte keinen leichten Weg. In der ehemaligen Sowjetunion waren ihre Bilder verboten, entsprachen ihre expressionistischen Gemälde nicht der Kunst des Sozialismus. Sie malte im Untergrund, lebte zurückgezogen. Erst mit der Perestroika kam ihr Werk ans Licht, war der Name Tatjana Lewitan nicht mehr nur in der Künstler-Szene ein Begriff. Denn: nun begann die heute 42-jährige aus St.Petersburg, ihre Bilder auszustellen.Und das nicht nur in Rußland, sondern auch in der Bundesrepublik. Nachdem Tatjana Lewitan zunächst in Süddeutschland zeigte, was sie als Meisterschülerin von Salomon Gerschow, der wiederum Schüler von Chagall war, gelernt hat, sind ihre Portraits, Landschaften, Akte und Stilleben nun auch in Unna zu sehen. ... “Die Bilder von Tatjana Lewitan stellen ein Bindeglied zwischen der Avantgarde der 20er Jahre und der heutigen Kunst in Mitteleuropa dar. Für Tatjana Lewitan ist die Kunst ein Hoffnungsträger für die Verständigung zwischen den Ländern”. Seit der Öffnung der Grenzen ist die Künstlerin schon viel gereist. Das sieht man auch in ihren Bildern. Tatjana Lewitan: ”Durch den Kontakt zu europäischen Bildhauern, Malern und Dichtern ist meine Wahrnehmung stärker geworden, meine Farben sind heute intensiver.” WAZ, 25.5.94
Der deutsch-russische Dialog steht derzeit im Mittelpunkt der 52. Ausstellung der AOK-Galerie. Noch bis zum 17. Jumi sind dort Arbeiten der Petersburger Künstlerin Tatjana Lewitan zu sehen. ... So habe sich Tatjana Lewitan nach dem Ende des Ost-West-Konflikts auch in ihrem künstlerischen Ausdruck geöffnet. Ihre Bilder seien heller und bunter geworden. Tatjana Lewitan ist Expressionistin und stellt ihre Werke seit Juli dieses Jahres im süddeutschen Raum aus - vornehmlich Portraits, Landschaften und Stilleben. Vor allem der Mensch gebe ihr wichtige Impulse für ihre Arbeit. ... “Mit dem Pinsel schreibt sie das Leben des Menschen nach, bleibt dabei aber nicht oberflächlich, sondern geht in die Tiefe.” ... Ruhrnachrichten, 24.5.94
Tatjana Lewitan ... Von Beginn an ihrer Ihrer künstlerischen Tätigkeit widmete sie sich der Portraitmalerei, wovon auch in dieser Ausstellung neue Bilder Zeugnis geben in expressiver Ausdrucksform voller Farbigkeit, dynamischer Perspektive, knapp im Ausschnitt und mit gut durchgearbeitetem Hintergrund. Die Stillleben mit Gläsern und Früchten sind voller Licht, das sich vielfarbig in den Objekten bricht beziehungsweise widerspiegelt. Auch Landschaften in kräftigen Tönen malt die Künstlerin seit einigen Jahren. Oberbayerisches Tageblatt, 7.11.2001
...Tatjana Lewitan ... baut ihre ausdruckstarken Bilder des expressiven Realismus nach den musikalischen Prinzipien von Rhythmus und Harmonie. Sie liebt die Poesie der einfachen Dinge... Das kann eine einzelne Blume sein, ein Gefäß. Dabei bevorzugt die Künstlerin helle, lebendige Farben, Lindgrün, Pink oder Violett. Das Portrait nimmt einen zentralen Platz in ihrem Schaffen ein. Oberbayrisches Volksblatt, März 2009
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